Im Rahmen des Lehrgangs zur Vegetationsbrandbekämpfung fand in Eichhofen eine anspruchsvolle Abschlussübung mit rund 60 Teilnehmern verschiedenster Feuerwehren statt. Aus Köfering nahmen fünf Kameraden teil. 🚒

Angenommen wurde ein Waldbrand in ca. 60 Höhenmetern, erreichbar nur über schmale und teils steile Wanderwege. Unwegsames Gelände, wenig Platz und schwere Ausrüstung stellten die Einsatzkräfte vor große Herausforderungen.

Die Führungsgruppe erarbeitete im Vorfeld ein taktisches Vorgehen im Planspiel, ohne Ortskenntnis. Die Mannschaft bereitete sich parallel intensiv mit unterschiedlichen Mitteln und Techniken auf die Übung vor.

Die ersten Maßnahmen erfolgten mit Feuerpatschen und Löschrucksäcken. Parallel wurde eine Schlauchleitung aufgebaut, wobei eine kleinere Leitung über einen steilen Hang deutlich schneller (ca. 45 Minuten früher) an der Einsatzstelle einsatzbereit war als die Hauptleitung. Trotz geringerer Dimensionen konnte ausreichend Wasser gefördert werden.

Für die Höhenförderung kamen insgesamt drei Pumpen zum Einsatz, unterstützt durch ein 1000-Liter-Pufferbecken im oberen Bereich. Eine besondere Herausforderung war der Transport einer ca. 200 kg schweren Tragkraftspritze, die nur unter großem Kraftaufwand über die engen Wege nach oben gebracht werden konnte.

Fazit: Gerade bei schwer zugänglichem Gelände zeigen sich kleine, flexible Mittel wie Löschrucksäcke und Feuerpatschen oft als besonders effektiv. Sie ermöglichen ein schnelles Eingreifen und können Brände frühzeitig eindämmen. Auch kleinere Pumpen im oberen Abschnitt erleichtern die Arbeit erheblich. 🚒🔥