Am Samstag, den 24.01. startete um 08:30 Uhr am Landkreisbauhof in Rosenhof eine Verlegeübung des KBI-Bereichs Süd mit insgesamt 21 Fahrzeugen. Unser LF 8/6 ergänzte dabei das Kontingent. Gegen 09:30 Uhr setzte sich die Kolonne in Bewegung, die Fahrzeit betrug rund 1,5–2 Stunden. Zum Abschluss wurden alle Fahrzeuge koordiniert wieder aufgetankt.
Solche Übungen dienen dazu, die sogenannten Kontingente im Katastrophenschutz zu überprüfen. Kontingente sind fest zusammengestellte Einheiten aus Fahrzeugen und Personal verschiedener Feuerwehren, die im überörtlichen Katastrophenfall gemeinsam eingesetzt werden – z. B. bei Hochwasser, Unwettern oder größeren Schadenslagen. Da diese Einheiten im Alltag nur selten zusammenkommen, sind Verlegeübungen besonders wichtig.
Ein zentraler Bestandteil dabei ist das Fahren in einer Kolonne. Alle Fahrzeuge bewegen sich geschlossen, in festgelegter Reihenfolge und unter klaren Regeln. So wird sichergestellt, dass das Kontingent vollständig und zeitgleich am Einsatzort ankommt und sofort einsatzbereit ist.
Verlegeübungen stellen sicher, dass Abläufe, Logistik und die Zusammenarbeit im überörtlichen Katastrophenschutz im Ernstfall funktionieren.
Danke an die Drohnenstaffel des Landkreises Regensburg für die Bereitstellung der Bilder.
